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Moderne Fassaden fürs Gartenhaus: HPL, Faserzement und Cortenstahl im Vergleich

Moderne Fassadenmaterialien können ein Gartenhaus nicht nur schützen, sondern ihm auch Stil und Persönlichkeit verleihen. In diesem zweiten Teil stellen wir HPL, Faserzement und Cortenstahl vor: Sie erfahren, wie die Materialien wirken, welche Vor- und Nachteile sie haben und wie hoch der Pflegeaufwand ist.

Besonders praktisch: Eine strukturierte Entscheidungshilfe zeigt Ihnen Schritt für Schritt, welches Material am besten zu Ihrem Projekt passt.

Die grundlegenden Funktionen einer Fassade sowie die Eigenschaften und Anforderungen verschiedener Holzarten finden Sie in Teil 1 Fassadenverkleidung fürs Gartenhaus: Funktion und Holzfassaden im Detail.

Blick auf isoliertes Gartenhaus mit Rundfenster, Flachdach und moderner, wartungsfreier HPL-Fassade in weiß
Isoliertes Gartenhaus mit Trespa HPL-Fassade in Stone Beige.

HPL‑Fassadenplatten – modern & wartungsfrei

HPL (High Pressure Laminate) ist ein industriell gefertigter Hochdruck-Schichtstoff. Er besteht aus mehreren Lagen Zellulosefasern (Papier), die mit Kunstharzen getränkt und unter sehr hohem Druck und hoher Temperatur zu einer dichten, harten Platte verpresst werden.
Die äußeren Schichten bilden eine dekorative Oberfläche mit Schutzschicht, die inneren Lagen sorgen für Stabilität und Formfestigkeit.

Dadurch entsteht ein extrem widerstandsfähiges, wasserfestes und farbstabiles Material, das sich besonders für moderne, klare Fassadengestaltungen mit sehr geringem Pflegeaufwand eignet. Ideal für alle, die eine dauerhaft stabile Optik ohne regelmäßige Wartung suchen.

Modernes Poolhaus mit Flachdach, chlorresistenter HPL-Fassadenverkleidung in hellgrau und schwarzem Lichtband.
Moderne Poolhausfassade aus chlorresistentem, pflegeleichtem HPL zum Schutz vor Spritzwasser.
  • Optik: Homogen, ruhig und modern. Die Oberfläche wirkt gleichmäßig und farbstabil, ohne natürliche Maserung oder Strukturveränderungen. Je nach Dekor reicht die Anmutung von klaren Uni‑Farben bis hin zu hochwertigen Holzoptiken.
  • Materialstärke: 8 mm
  • Eigenschaften: Sehr kratzfest, UV‑beständig und vollständig wasserfest. Das Material nimmt keine Feuchtigkeit auf, verzieht sich nicht und bleibt auch bei starker Sonneneinstrahlung form‑ und farbstabil. Das Material ist frostbeständig und unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen.
  • Varianten: HPL-Platten sind in zahlreichen Farben, Dekoren und Oberflächenstrukturen erhältlich. Neben klaren Uni-Farben gibt es Holzoptiken, Stein- oder Metallanmutungen. Unterschiedliche Oberflächenstrukturen von glatt bis leicht reliefiert beeinflussen subtil Licht und Schatten. Einige Serien bieten Echtholzfurnier-Varianten wie Parklex ProdeM, die die natürliche Holzoptik mit der Robustheit von HPL verbinden. Damit lässt sich die Verkleidung gezielt an Architektur, Baustil und Gestaltungsanforderungen anpassen.
Mülltonneneinhausung von Garten Kubus mit Parklex Prodema Fassadenverkleidung.
  • Pflege: Nahezu wartungsfrei. Es ist kein Streichen, Ölen oder Lasieren notwendig. Verschmutzungen lassen sich in der Regel mit Wasser und mildem Reinigungsmittel entfernen.
  • Umwelt: Die Platten sind sehr langlebig und dadurch ressourcenschonend über den Lebenszyklus. Das Material ist recyclingfähig; die lange Nutzungsdauer reduziert den Bedarf an Ersatz oder Nachbehandlung deutlich.
  • Montage: Montage auf Unterkonstruktion mit sichtbarer Verschraubung. Der Bearbeitungsaufwand ist höher als bei Holzplatten, da das Material schwieriger zu bearbeiten ist.
  • Kostenrahmen: HPL ist kostenintensiver als klassische Holzfassaden. Die genauen Kosten hängen von Dekor, Oberflächenstruktur und speziellen Varianten (z. B. Echtholzfurniere) ab. Dafür sind die Platten praktisch wartungsfrei und langfristig sehr stabil.

Mini‑FAQ zu HPL

Ist HPL wirklich wartungsfrei?
Ja. HPL benötigt keine Oberflächenbehandlung. Gelegentliches Abwischen mit Wasser und mildem Reinigungsmittel genügt, um Optik und Funktion dauerhaft zu erhalten.

Wie lange halten HPL‑Fassadenplatten?
Bei fachgerechter Montage sind Nutzungsdauern von mehreren Jahrzehnten realistisch, ohne nennenswerte optische oder technische Einschränkungen.

HPL oder Holz – was ist robuster?
HPL ist deutlich widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, UV‑Strahlung und mechanische Belastung. Holz bietet dafür mehr Natürlichkeit und Gestaltungsflexibilität.

Wie erfolgt die Entsorgung?
HPL-Platten können am Ende ihrer Lebensdauer recycelt werden. Die genauen Möglichkeiten hängen vom lokalen Recyclingangebot ab; oft werden Platten als Kunststoffverbundstoff sortiert und thermisch verwertet.

Moderne Mülleinhausung mit Flachdach und Parklex HPL-Fassade mit Echtholzfurnier
Gerätehaus und Mülltonneneinhausung im einheitlichen Design mit Trespa-HPL-Platten in Frühlingsgrün. Die Farbe setzt einen Akzent und fügt sich zugleich stimmig in die moderne Wohnbebauung ein.

Faserzementplatten – robust & pflegeleicht

Faserzementplatten sind industriell hergestellte Platten aus einer Mischung von Zement, mineralischen Füllstoffen und Fasern, meist Zellulose. Dieses Verbundmaterial wird unter Druck geformt und gehärtet, wodurch es extrem widerstandsfähig, formstabil und witterungsbeständig wird. Moderne Platten, wie EQUITONE NATURA von Eternit, sind asbestfrei, langlebig und eignen sich besonders für Fassaden, bei denen Robustheit und pflegeleichte Oberflächen gefragt sind.

Design-Poolhaus mit Flachdach und Schiebetüren, verkleidet mit grauen Faserzementplatten stehend auf Holzdeck

Design-Poolhaus mit drei Schiebetüren, komplett verkleidet mit Eternit Natura Faserzementplatten.

  • Optik: Faserzementplatten wirken matt und ruhig, mit einer steinartigen, modernen Anmutung. Je nach Farbe, Oberfläche und Format reicht die Gestaltung von hellen bis zu dunklen Tönen, von glatten bis leicht reliefierten Strukturen. Neben klassischen Steinoptiken gibt es inzwischen auch Platten in Holzoptik, die natürliche Maserung und teils Farbnuancen von Holz imitieren und gleichzeitig die Vorteile des widerstandsfähigen Materials bieten. So lassen sich harmonische, dezente Fassaden oder gezielt Akzente setzen.
  • Materialstärke: 8 mm
  • Eigenschaften: Extrem widerstandsfähig gegen Witterung, Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen. Formstabil und unempfindlich gegenüber mechanischen Einwirkungen. Die Platten sind frostbeständig und langlebig, wodurch sie für langjährigen Außeneinsatz prädestiniert sind.
  • Varianten: Faserzementplatten sind in unterschiedlichen Farben, Oberflächenstrukturen und Materialstärken erhältlich. Von glatten, matten Oberflächen bis zu fein strukturierten Varianten lassen sich Fassaden modern und individuell gestalten. Bestimmte Serien, wie EQUITONE NATURA von Eternit, bieten zusätzlich spezielle Oberflächenstrukturen und Farboptionen, die gezielt für harmonische oder akzentuierende Gestaltungen entwickelt wurden.
  • Pflege: Sehr geringer Aufwand. Platten können bei Bedarf mit Wasser oder mildem Reinigungsmittel gesäubert werden. Ein Streichen, Ölen oder Lasieren ist nicht erforderlich.
  • Umwelt: Asbestfrei und langlebig. Die hohe Nutzungsdauer reduziert den Ersatzbedarf und schont Ressourcen. Faserzementplatten sind teilweise recyclingfähig; am Lebensende können sie fachgerecht entsorgt werden.
  • Montage: Aufwändige Unterkonstruktion erforderlich, insbesondere bei schwierigen Geometrien oder Rundfenstern. Präzises Zuschneiden notwendig. Verschraubung oder Klammerung auf Unterkonstruktion, auf exakte Fugenbreite achten.
  • Kostenrahmen: Kostenintensiv, aber durch Robustheit und lange Lebensdauer langfristig ökonomisch.

Mini‑FAQ zu Faserzementplatten

Sind Faserzementplatten wasserdicht?
Ja, das Material nimmt praktisch kein Wasser auf, ist witterungsbeständig und formstabil.

Wie pflegeleicht sind Faserzementplatten?
Sehr pflegeleicht. Eine gelegentliche Reinigung mit Wasser oder mildem Reinigungsmittel reicht in der Regel aus.

Sind Faserzementplatten asbestfrei?
Ja, moderne Platten wie EQUITONE NATURA enthalten kein Asbest und sind gesundheitlich unbedenklich.

Wie erfolgt die Entsorgung?
Am Ende der Lebensdauer können Faserzementplatten fachgerecht über Recyclinghöfe oder nach regionalen Entsorgungsvorgaben entsorgt werden.

Lagerraum-Gartenhaus in Hauseingang eingepasst und mit modernen Eternit Faserzementplatten witterungsbeständig verkleidet
Im Eingangsbereich des Wohnhauses integriertes Gartenhaus, komplett mit Faserzementplatten verkleidet, genutzt als Vorratsraum und Mülltonnenlager.

 Cortenstahl-Fassaden – Patina & geringe Pflege

Cortenstahl ist ein wetterfester Baustahl, der durch die Bildung einer natürlichen Rostschicht – der sogenannten Patina – dauerhaft vor weiterer Korrosion geschützt wird. Die Rostschicht entsteht durch die Reaktion von Eisen mit Sauerstoff und Wasser. Anders als bei normalem Stahl stoppt die spezielle Legierung von Cortenstahl die Korrosion nach Bildung der äußeren Oxidschicht, sodass der Kern des Stahls dauerhaft stabil bleibt. Bei Bedarf kann die Anfangspatina durch kontrolliertes Anfeuchten oder Sprühen beschleunigt werden, damit sich die Rostschicht gleichmäßig entwickelt.

Cortenstahl eignet sich besonders für Gartenhäuser, Gerätehäuser oder Wohnkuben, bei denen eine robuste, pflegeleichte Fassade mit architektonischem Charakter gewünscht ist.

Blick auf Front eines isolierten Design-Gartenhauses mit Flachdach, Frontverglasung und verrosteter Cortenstahl Fassade
kleines Bad und wird als Therapie- und Coachingraum sowie bei Besuch als Gästezimmer genutzt.
  • Optik: Charakteristische rostrote Oberfläche, die sich über die Zeit gleichmäßig entwickelt. Verschiedene Patina-Stadien sind möglich – von frischem Orange-Rot bis zu dunklem, tiefem Braun. Die Oberfläche erzeugt interessante Licht- und Schattenspiele und verleiht einen modernen, industriellen Charakter. Durch Variation von Platte, Fugenbild und Montage lassen sich unterschiedliche architektonische Effekte erzielen.
  • Materialstärke: 1,5–2 mm Standardblech (abhängig von Projekt und Platte).
  • Eigenschaften: Extrem langlebig, stabil und witterungsbeständig. Die Rostschicht schützt das Material vor weiterem Zerfall. Unempfindlich gegenüber UV-Strahlung, Regen, Schnee oder Temperaturschwankungen. Minimaler Pflegeaufwand. Bei direkter Sonneneinstrahlung kann die Oberfläche sich erwärmen.
  • Varianten: Cortenstahlplatten unterscheiden sich durch Patina-Stadien, Oberflächenstruktur und Größe. Farbintensität und Struktur variieren leicht, wodurch jede Fassade individuell wirkt.
  • Pflege: Sehr gering. Keine Lasuren oder Farben notwendig. Eventuell leichte Reinigung von Schmutz oder Laub.
  • Umwelt: Cortenstahl ist 100 % recyclebar. Aufgrund der extrem langen Lebensdauer reduziert sich der Ersatzbedarf deutlich, was die ökologische Bilanz verbessert.
  • Montage: Spezielle Befestigung auf Unterkonstruktion notwendig. Befestigungspunkte verdeckt oder sichtbar je nach Projektplanung. Ecken und Stoßkanten müssen präzise auf Gehrung geschnitten werden. Montage erfordert Erfahrung und geeignetes Werkzeug, insbesondere bei komplexen Fassadenformen.
  • Kostenrahmen: Sehr kostenintensiv, aber durch minimale Pflege und lange Haltbarkeit langfristig wirtschaftlich.

Mini‑FAQ zu Cortenstahl-Fassaden

Wird Cortenstahl in der Sonne heiß?
Ja, die Oberfläche kann sich bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich erwärmen. Bei angrenzenden Holzflächen oder Terrassen sollte dies berücksichtigt werden.

Kann Cortenstahl abblättern?
Die Rostpatina bildet eine feste Schutzschicht. In der Anfangsphase können kleine, lose Partikel auftreten, nach vollständiger Patinierung ist die Oberfläche stabil und abblätterfrei.

Wie funktioniert der Rostprozess?
Cortenstahl reagiert mit Sauerstoff und Wasser, wodurch sich die äußere Rostschicht bildet. Diese Schicht stoppt die weitere Korrosion und schützt den Kern des Stahls dauerhaft.

Färbt die Patina ab?
Leichte Abfärbungen bei Regen in der ersten Zeit möglich; nach vollständiger Patinierung ist der Effekt minimal.

Gibt es Risiken für Terrassenplatten oder den Umgebungsbelag?
Direkter Wasserkontakt kann in der Anfangsphase Rostspuren auf hellen Oberflächen hinterlassen; empfohlen wird eine kleine Abstandslösung oder Drainage.

Vorher-Nachher Vergleich eines Gartenhauses mit Cortenstahl Fassade, links neuer, blanker Stahl, rechts verrostete Fassade
Vorher-Nachher eines Gartenhauses mit Cortenstahl: links die glänzende, neue Oberfläche, rechts die rostige Patina mit Charakter.

 Wie wähle ich die richtige Fassade für mein Gartenhaus? – Die wichtigsten Kriterien

Nachdem Sie sich mit den modernen Materialien auseinandergesetzt und in Teil 1 Fassadenverkleidung fürs Gartenhaus: Funktion und Holzfassaden im Detail einen Überblick über Holzwerkstoffe bekommen haben, stellt sich die nächste Frage:
Welches Material passt zu Ihrem Gartenhaus, zu Ihrem Budget und zu Ihrem Stil?

Die folgenden Punkte helfen, die wichtigsten Entscheidungen systematisch zu treffen.

Funktionalität – welchen Schutz brauche ich?

Die Fassade schützt Ihr Gartenhaus vor Wind, Regen, Frost und Sonne. Je nach Standort, Klima und Nutzung variieren die Anforderungen stark.

Steht das Gebäude frei oder geschützt? Befindet es sich auf der Sonnenseite, unter Bäumen oder zwischen Gebäuden? In trockenen Regionen genügen andere Eigenschaften als in Gebieten mit viel Niederschlag oder starken Temperaturschwankungen.

Auch die Nutzung spielt eine wichtige Rolle: Ein Gerätehaus, das lediglich zur Lagerung von Möbeln oder unempfindlichen Geräten genutzt wird, benötigt vor allem Schutz vor Feuchtigkeit. Bei empfindlicher Technik, wie z. B. Pooltechnik, sollte zusätzlich Frostschutz berücksichtigt werden. Wohnkuben, Gartenbüros oder Saunakuben hingegen sollten für die ganzjährige Nutzung optimal gedämmt sein.

Berücksichtigen Sie bei der Planung sowohl die örtlichen Witterungsbedingungen als auch den Dämmbedarf. Bei der Umsetzung Ihres Garten Kubus unterstützen wir Sie selbstverständlich bei allen Fragen rund um Standort und Dämmung.

Optik – welche Gestaltung passt zu meinem Garten?

Ihr Gartenhaus kann harmonisch in die bestehende Gartenlandschaft integriert werden oder bewusst als Akzent stehen – je nachdem, ob Sie Ruhe und Natürlichkeit oder ein markantes Highlight bevorzugen.


Stil, Farben und Materialien spielen dabei eine zentrale Rolle: Natürliche Holzoptiken wirken warm und organisch, moderne Platten klar und puristisch, Cortenstahl industriell und markant. Je nach Geschmack können Sie auffällige Akzente setzen oder das Gartenhaus harmonisch in das Gesamtbild integrieren. Das Thema ist sehr individuell, und da wir aus Erfahrung wissen, wie schwer die Entscheidung zur richtigen Farbe fallen kann, bieten unsere Ratgeber Gartenhaus Farbe richtig wählen: Mehr als nur ein Anstrich – so schaffen Sie Stil und Atmosphäre und Neuroästhetik im GARTEN KUBUS – Warum sich gutes Design spürbar gut anfühlt! hilfreiche Orientierung, Tipps und Beispiele.

Damit Sie die passende Farbe für Ihren Garten Kubus finden, beraten wir Sie gerne und senden auf Wunsch Farbmuster zu.

Moderne Gartengestaltung, Blick durch Baum auf Design-Poolhaus mit Flachdach und Eternit Fassadenplatten
Moderne Gartengestaltung mit Blick auf ein Design-Poolhaus mit Flachdach und Eternit-Fassadenplatten.

Budget – welche Kosten entstehen?

Die Materialwahl beeinflusst direkt die Gesamtkosten Ihres Projekts.

Die Kosten für Ihr Gartenhaus hängen stark vom gewählten Material, der Art und dem Montageaufwand ab. Schon bei der Kalkulation lohnt es sich, die Entscheidung für ein Fassadenmaterial einzubeziehen – nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch langfristige Ausgaben.

Eine zunächst günstige Verkleidung kann schneller ersetzt werden müssen, während langlebige Materialien auf Dauer ökonomischer sind. Auch der Pflegeaufwand spielt eine Rolle: Materialien mit regelmäßigem Pflegebedarf verursachen zusätzliche Kosten und Zeitaufwand.

Ebenso sollten Sie die Montage berücksichtigen: Selbstmontage kann Aufwand sparen, erfordert aber Erfahrung und Werkzeug; eine fachgerechte Handwerker-Montage erhöht die Kosten, sorgt jedoch für dauerhaft sauberes Ergebnis. Zuschnitt, Verschraubung und Montagematerial beeinflussen ebenfalls die Kalkulation.

Langfristige Kosten wie Pflege oder Austausch sind ein entscheidender Faktor bei der Wahl – ein gutes Material zahlt sich oft über Jahre aus.

Pflegeaufwand – wie viel Zeit will ich investieren?

Wie viel Zeit Sie für die Pflege aufwenden müssen, hängt vom gewählten Material ab: Holz benötigt regelmäßige Behandlung, HPL, Faserzement und Cortenstahl kaum.

Jedes Material hat eigene Anforderungen: Holz sollte in der Regel geölt, lasiert oder gestrichen werden und bietet dafür maximale Flexibilität bei Umgestaltungen – ein neuer Anstrich genügt oft, um Optik und Farbe schnell aufzufrischen. Materialien wie HPL oder Cortenstahl sind nahezu wartungsfrei und lassen sich bei Bedarf einfach mit Wasser und mildem Reinigungsmittel abwischen. Auch Faserzementplatten sind sehr pflegeleicht.

Überlegen Sie daher, wie viel Zeit Sie langfristig in die Pflege investieren möchten. Ihre Wahl sollte auch nach Jahren noch Freude bereiten und zu Ihrem Lebensstil passen.

In diesem Ratgeber und in Teil 1 Fassadenverkleidung fürs Gartenhaus: Funktion und Holzfassaden im Detail erfahren Sie alles Wichtige zum Pflegebedarf der einzelnen Materialien. Ergänzende Tipps zur Pflege Ihres gesamten Gartenhauses, innen wie außen, finden Sie zudem in unserem Ratgeber Garten Kubus Pflege: So reinigen, schützen und erhalten Sie Ihr Gartenhaus.

Gartengestaltung eines Neubaugebietes mit Terrassengarten, üppiger Bepflanzung und modernem Gartenhaus Garten Kubus in grau
Neubaugebiet mit Terrassengarten: Der Garten-Kubus mit schlichter, grauer Fassade fügt sich elegant in die Umgebung ein.

Langlebigkeit & Investitionsschutz – wie dauerhaft soll die Lösung sein?

Die Lebensdauer der Fassade bestimmt, wie lange Ihr Gartenhaus funktional bleibt und welchen Wert es langfristig behält. Materialien wie HPL, Faserzement oder Cortenstahl überzeugen durch hohe Stabilität gegenüber Witterung, UV-Strahlung und mechanischen Einwirkungen und bieten maximale Zukunftssicherheit. Holzfassaden können ebenfalls viele Jahre halten, ihre Lebensdauer hängt jedoch stärker von der Materialwahl und den äußeren Bedingungen ab.

Planen Sie Ihre Investition langfristig: Hochwertige, beständige Materialien verursachen zwar höhere Anschaffungskosten, reduzieren aber den Bedarf an Austausch oder Renovierung. Gleichzeitig wirken langlebige Fassaden ressourcenschonend, da sie weniger Materialverbrauch und Ersatz erfordern – ein nachhaltiger Beitrag für Umwelt und Budget. So schaffen Sie einen nachhaltigen Investitionsschutz und sichern den Wert Ihres Gartenhauses über viele Jahre.

Materialvergleich auf einen Blick – welches Material passt?

Mit diesen Überlegungen im Hinterkopf haben Sie bereits eine gute Orientierung. Für eine schnelle, gezielte Entscheidung haben wir die wichtigsten Materialien und ihre Eigenschaften in einer kompakten Übersicht zusammengestellt. Sie zeigt auf einen Blick, welches Material besonders pflegeleicht, langlebig oder budgetfreundlich ist, und erleichtert die Zuordnung zu Ihrem Projekt, Ihrem Gartenstil und Ihren persönlichen Vorlieben.

Tabelle mit Vergleich Holzfassaden, HPL, Faserzementplatten, Cortenstahl als kompakte Entscheidungshilfe zur Fassadenwahl

Praxis-Tipps zur Wahl – für wen eignet sich welche Fassade?

  • Holz (Fichte, Lärche, Rhombus): Sehr flexibel für unterschiedliche Stile. Naturbelassenes Holz passt gut zu Gartenhäusern, die Wärme, Natürlichkeit und Lebendigkeit ausstrahlen sollen – besonders stimmig in naturnahen, klassischen oder romantischen Gärten mit viel Grün. Rhombusleisten setzen dagegen ein klareres, architektonisches Zeichen. Durch ihre Struktur entstehen ruhige Licht-Schatten-Wirkungen, die gut zu modernen, reduzierten Umgebungen passen. Ein großer Vorteil von Holz: Wer gern umgestaltet, Farben wechselt oder die Optik im Laufe der Zeit verändert, profitiert von dieser gestalterischen Freiheit.
  • HPL (High Pressure Laminate): Durch die vielen Dekore und Oberflächen sehr vielseitig einsetzbar. HPL-Platten lassen sich an fast jeden Gartenstil anpassen, werden aber besonders häufig in modernen, minimalistischen Gärten genutzt, die auf klare Linien, glatte Flächen und eine gleichbleibende Optik setzen. Ideal für alle, die langfristig eine sehr pflegearme Lösung suchen und ein ruhiges, gleichmäßiges Erscheinungsbild bevorzugen. Mit Holzdekoren lässt sich der geringe Pflegeaufwand mit einer natürlichen Anmutung verbinden.
  • Faserzement: Passt besonders gut zu schlichten, zurückhaltenden Gartengestaltungen und zu zeitlosen, geradlinigen Architekturen. Geeignet für alle, die eine langlebige und robuste Fassade möchten, dabei aber Wert auf matte, unaufdringliche Oberflächen legen. Faserzement wirkt ruhig, sachlich und architektonisch – ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
  • Cortenstahl: Ideal für industrielle, moderne oder bewusst architektonisch gesetzte Gartenstile. Die natürliche Rostpatina entwickelt sich über Jahre und macht jede Fassade einzigartig. Perfekt für Gartenhäuser, die gezielt als Blickfang geplant sind – entweder als Kontrast zum Garten oder als starkes Element in urbanen, reduzierten Anlagen. Die hohe Langlebigkeit macht Cortenstahl zur sicheren Wahl für alle, die ein dauerhaft stabiles Material mit eigenständigem Charakter suchen.
Blick von unten auf hellblau gestrichenes Design-Gartenhaus mit Rundfenster und Flachdach, gebaut auf erhöhter Terrasse
Hellblaues Design-Gartenhaus mit Rundfenster und Flachdach auf erhöhter Terrasse – im satten Grün der Bäume ein echter Hingucker.

Fazit & Service bei Garten Kubus

Die richtige Fassade für Ihr Gartenhaus richtet sich nach Ihren Prioritäten: Pflegeaufwand, Langlebigkeit, Budget und Stil. Moderne Materialien ergänzen die klassischen Holzfassaden und bieten für jeden Garten, jede Nutzung und jeden Geschmack passende Lösungen.

Mit Garten Kubus erhalten Sie umfassende Unterstützung von der Idee bis zur Umsetzung. So stellen wir sicher, dass Ihr Gartenhaus nicht nur optisch überzeugt, sondern auch langfristig Freude bereitet und Ihren Gartenstil optimal ergänzt.

Unser Service für Sie:

  • Beratung: Wir besprechen gemeinsam alle Details Ihres Projekts – Materialwahl, Fassadenkonzept, Größe, Standort, Ausstattung und Fundament. Sie erhalten eine Lösung, die Ihren individuellen Freiraum optimal ergänzt.
  • Planung: Professionelle Planungszeichnungen, abgestimmt auf Architektur, Gartengestaltung und Nutzung. Transparente Kostendarstellung inklusive, damit Sie langfristig kalkulieren können.
  • Produktion & Lieferung: Maßgefertigte Fertigung in Schreinerqualität, Lieferung termingerecht und sorgfältig verpackt.
  • Montage & Betreuung: Fachgerechte Montage durch Profis oder detaillierte Anleitung für Selbstmontage. Auch danach stehen wir für Pflegehinweise, Reparaturen oder Anpassungen bereit.
  • Nachhaltigkeit & Aufbereitung: Ältere Garten Kubus Modelle können wir professionell aufbereiten und Fassaden oder Innenräume auffrischen – für Werterhalt und langjährige Freude.
  • Inspiration & Tools: Stöbern Sie in unserer Galerie und entdecken Sie die Vielfalt von Garten Kubus, nutzen Sie unsere praktischen 3D-Gartenhaus Konfiguratoren für Ihr eigenes Gartenprojekt und entdecken Sie weiterführende Ratgeber rund um Planung, Pflege, Gestaltung und vielen weiteren Themen.

 Melden Sie sich noch heute bei uns – wir beraten Sie individuell und helfen Ihnen, die ideale Fassade für Ihren Garten Kubus zu finden.

Design-Garten mit modernem Gartenhaus mit Flachdach, Rundfenstern und moderner HPL-Fassade auf Terrassendeck
Design-Garten mit modernem Gartenhaus auf Terrassendeck, Flachdach, Rundfenstern und moderner HPL-Fassade.

Häufige Fragen

Wie kombiniere ich unterschiedliche Fassadenmaterialien sinnvoll?

Holz und moderne Plattenmaterialien wie HPL oder Faserzement lassen sich gut kombinieren, z. B. eine Rhombus-Holzfassade mit Plattenakzenten.
Achten Sie auf eine einheitliche Unterkonstruktion, eine klare Fugenführung, ausreichenden Feuchtigkeitsschutz und die Verträglichkeit der Materialien.

Welche Materialien sind nachhaltig und umweltfreundlich?

Holz: nachwachsend, bei nachhaltiger Forstwirtschaft sehr umweltfreundlich.

HPL: langlebig, recyclingfähig, reduziert den Ersatzbedarf.

Faserzement: langlebig, asbestfrei, teilweise recyclingfähig.

Cortenstahl: 100 % recyclebar, extrem langlebig, reduziert den Ersatzbedarf.

Welches Material passt zu welchem Gartentyp?

Naturnahe Gärten: Holzfassaden oder Faserzement in Naturtönen.

Moderne Gärten: HPL in klaren Farben, Cortenstahl als Akzent.

Mischgärten: Kombinationen aus Holz und Platten möglich; achten Sie auf Material- und Farbharmonie.

Fazit: Wählen Sie Materialien und Farben so, dass sie zum Gesamtstil des Gartens passen, um ein harmonisches Bild zu erzeugen. Für weitere Inspiration empfehlen wir Ihnen unsere Ratgeber Gartenhaus Farbe richtig wählen: Mehr als nur ein Anstrich – so schaffen Sie Stil und Atmosphäre und Neuroästhetik im GARTEN KUBUS – Warum sich gutes Design spürbar gut anfühlt!

Kann man eine alte Fassade renovieren oder muss sie ersetzt werden?

Holz: Abschleifen und neu lasieren oder streichen reicht oft aus.

HPL / Faserzement / Stahl: Einzelne Platten oder Paneele müssen meist ausgetauscht werden.

Was ist die günstigste Fassadenverkleidung?

Holzfassaden (Fichte, Lärche) sind preislich am wirtschaftlichsten, abhängig vom Pflegeaufwand.

Moderne Platten und Cortenstahl sind kostenintensiver, bieten dafür aber Langlebigkeit und geringen Wartungsaufwand.

Welche Fassade ist wartungsfrei?

HPL: nahezu wartungsfrei, nur gelegentliche Reinigung.

Faserzement: sehr geringer Aufwand, gelegentlich reinigen.

Cortenstahl: minimaler Aufwand, nur leichte Reinigung.

Holz: regelmäßige Pflege nötig (Ölen, Lasur, ggf. Streichen).

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